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Projektbriefing · Master-Prezi

Innconcepts Hospitality Ecosystem

Ziel ist eine modulare, visuell starke Sales-Plattform statt einer linearen Produktpraesentation. Sales schafft Orientierung und Interesse; Presales uebernimmt anschliessend die Live- oder Hybrid-Demo.

Kernaufgabe der Neugestaltung

Es sollen nicht mehrere voneinander getrennte Produktpraesentationen entstehen. Stattdessen wird eine gemeinsame Hospitality-Welt aufgebaut, in die je nach Kundensituation gezielt hineingezoomt werden kann.

Jeder Produktbereich folgt derselben Dramaturgie: Why → What → Experience → Value → Connect → Live.

Nach jeder Live-Demo kehren wir in dieselbe Ecosystem-Ebene zurück.

Bearbeitungsmodus: Nach Klick auf „Bearbeiten“ koennen Texte direkt geaendert werden. „HTML speichern“ schreibt die aktuelle Version als Datei; „Browser speichern“ dient nur als zusaetzliche lokale Komfortspeicherung.

01 · Zielbild

Was die neue Master-Prezi leisten soll

Die neue Prezi ist keine feste Reihenfolge von Slides. Sie ist ein visuelles Sales-System. Jeder Kollege entscheidet im Gespräch, welche Themen relevant sind. Die Prezi schafft Orientierung und emotionale Einleitung; Presales übernimmt anschließend die Live- oder Hybrid-Demo.

„Nicht fünf Produkte nebeneinander – sondern ein Hotel, in dem alles zusammenspielt.“ Leitidee für Design, Navigation und Storytelling
02 · Master Slide

Das Hospitality Ecosystem als zentrale Bühne

Diese Ansicht ist Home, Agenda, Navigation und Rückkehrpunkt zugleich. Unser Partner sollte sie so gestalten, dass sie sofort verständlich ist und auch aus größerer Distanz im Besprechungsraum funktioniert.

YOUR HOTEL
Innconcepts Hospitality Ecosystem
STAYOPERA Cloud
DINESimphony Cloud
RELAXTYNGO
CONNECTINNguest
CREATEKommis
INTEGRATEBI · Payment · Access · Distribution
Außen herum: INNCONCEPTS · Consulting · Implementation · Development · Support

1. Orientierung

Der Kunde erkennt in Sekunden, welche Bereiche wir abdecken.

2. Navigation

Jedes Produkt ist direkt anwählbar. Kein lineares Durchklicken.

3. Rückkehrpunkt

Nach jeder Live-Demo zurück ins Ecosystem und von dort weiter.

Designregel für Partner: Das Ecosystem muss die stärkste visuelle Ebene der gesamten Prezi sein. Nicht als Organigramm, sondern als Bühne für das Gespräch.
03 · Arbeitsagenda für die Konzept- und Designrunde

Empfohlener Arbeitsplan für die Umsetzung

BlockZu klärenErgebnis
1. StoryWelche Botschaft soll der Kunde nach 5 Minuten verstanden haben?Leitidee + Storyline
2. Master-EbeneWie sieht das Hospitality Ecosystem aus? Welche Bereiche sind sichtbar?Home / Explorer View
3. InnconceptsWelche Firmenfakten bleiben? Was wird emotionalisiert?Kurze Firmenstory
4. OracleWelche Key Facts schaffen Vertrauen, ohne Statistikfolie zu werden?Oracle Trust Layer
5. Why togetherWie bringen wir Oracle + Innconcepts auf einen starken Aha-Moment?Partnership Story
6. ProdukteJe Produkt: Why / What / Experience / Value / Connect / Live.Modulare Produktpfade
7. ReferenzenWelche Referenzen erzählen wir, welche verlinken wir nur?Trust + Storytelling
8. Demo-ÜbergängeWie sieht die Übergabe an Presales aus und wie kommen wir zurück?Wiederkehrendes Ritual
9. Online / OnsiteWas verändert sich bei Teams bzw. vor Ort mit Remote-Presales?Zwei Präsentationsmodi
10. Sales-RegelnWie bleibt die Prezi pflegbar und für jeden Kollegen einfach nutzbar?Mini Playbook
04 · Pitch-Drehbuch

Standard-Flow eines Kundentermins

Phase A · Sales eröffnet

WelcomePersonenZiel

Sprecheridee: „Bevor wir in die Systeme gehen, möchten wir Ihnen kurz zeigen, wie wir Hospitality als Ganzes betrachten.“

Phase B · Vertrauen

InnconceptsOracleWhy together

Sprecheridee: „Oracle liefert die globale Plattform. Wir sorgen dafür, dass sie in Ihrem Betrieb funktioniert.“

Phase C · Ecosystem

HotelGastAbteilungen

Sprecheridee: „Ihr Gast erlebt nicht fünf Systeme. Er erlebt ein Hotel. Genau deshalb müssen die Systeme zusammenspielen.“

Phase D · Produkt

WhyWhatValueConnect

Nur Übersicht und Einleitung. Keine tiefen Funktionsfolien.

Phase E · Live

PresalesLive Demo

Übergang: „Enough slides. Let’s see it in action.“

Phase F · Zurück & weiter

EcosystemNext TopicReferences

Nach der Demo zurück in die Master-Ebene. Dort wird die nächste Route entschieden.

05 · Interaktive Kundenagenda

Agenda als Route statt als Liste

Als Funktionsprinzip gilt: Der Sales-Kollege wählt vor dem Termin oder spontan die relevanten Module. Daraus entsteht eine kundenindividuelle Route.

Module auswählen

Beispielroute

06 · Produktmodule

Gleiche Dramaturgie – unterschiedliche Story

OPERA Cloud · STAY

Why: Ein modernes PMS muss den operativen Alltag vereinfachen und ortsunabhängig funktionieren.

Overview: Cloud PMS, intuitive Oberfläche, Mobile, Multi-Property, Integrationen, Reporting.

Teaser für Live: Overview & AI → Front Office → Reservierung → OPERA Cloud Mobile → Housekeeping → BI.

Regel: Nur visuell anteasern. Die Tiefe kommt live.

Simphony Cloud · DINE

Why: F&B braucht Geschwindigkeit, Übersicht und verlässliche Daten.

Overview: Was ist Simphony? Cloud POS für Restaurant, Bar und komplexe F&B-Umgebungen.

Teaser für Live: Front End → zentrale Funktionen → Reporting → Integrationen.

TYNGO · RELAX

Story: From booking to relaxation.

Journey: Discover → Book → Prepare → Experience → Sell → Settle → Understand → Connect.

Teaser für Live: Termin, Ressource, Behandlung, Mitarbeiter, Abrechnung, Reporting, PMS/POS-Anbindung.

INNguest · CONNECT

Story: Your guest. Connected.

Journey: Before Stay → During Stay → After Stay.

Value: Guest Experience, Revenue Opportunities, Operational Efficiency, Connected Journey.

Visual: Starkes Look & Feel mit echten Screens, danach Ecosystem-Verknüpfungen.

Kommis · CREATE

Story: From Order to Kitchen.

Why: Übersicht, Geschwindigkeit, Kommunikation und Qualität in der Küche.

Flows: À la Carte / Halbpension / weitere Betriebsmodelle.

Teaser: Kitchen Display, Courses, Prioritäten, Status, Stationen, Timing.

07 · Referenzen

Trust + Storytelling, nicht Logo-Friedhof

Ebene 1 · Trust

Große Zahl / starke Aussage, z. B. Kundenanzahl, Regionen und Segmente.

Ebene 2 · Story

Passende Referenz für die Situation: Hoteltyp + eingesetzte Systeme + 1 Satz Kontext.

Ebene 3 · Website

„Mehr Referenzen entdecken“ mit Link oder QR-Code auf die neue Website.

Referenzen sollen ein zentraler Navigationspunkt sein und gleichzeitig aus jedem Produkt heraus erreichbar bleiben.
08 · Präsentationsmodi

Eine Prezi – zwei Situationen

Online via Teams

Sales ist selbst im Bild.

Größere Typografie, weniger kleine Navigationselemente, wenig unnötige Bewegung, klare Frames, stärkere Visuals. Der Sprecher trägt einen großen Teil der Emotion.

Onsite + Presales remote

Sales ist beim Kunden, Presales kommt remote dazu.

Die Präsentation darf stärker Bühne und Orientierung sein. Klare Übergabe an den Remote-Experten, klarer Rücksprung nach der Demo, gut sichtbare Navigation aus Distanz.

09 · Designregeln

Gestaltungsprinzipien für die Umsetzung

RegelBedeutung
1 Botschaft pro FrameDer Kunde soll nach ca. 10 Sekunden verstanden haben, worum es geht.
Wenig TextKeine Produktdokumentation in der Prezi. Details gehören in die Live-Demo.
Immer OrientierungDer Kunde soll jederzeit wissen, in welchem Bereich des Ecosystems er sich befindet.
Einheitliche ProduktlogikWhy → What → Experience → Value → Connect → Live.
Rückkehr zum EcosystemNach Produkt und Demo nie „irgendwo“ weiterklicken, sondern bewusst zurück zur Master-Ebene.
Emotion vor DetailInnconcepts, Oracle und „Why Together“ müssen Aha-Momente schaffen.
PflegbarkeitKey Facts, Referenzen und Screens so aufbauen, dass sie leicht ausgetauscht werden können.
10 · Workshop

Empfohlener Ablauf der ersten Konzept-Session

90–120 Minuten Konzept-Session

  1. 10 Min: Zielbild und bestehende Prezi – was bleibt, was fliegt.
  2. 20 Min: Hospitality Ecosystem als Master-Ebene skizzieren.
  3. 15 Min: Innconcepts → Oracle → Why Together als emotionalen Einstieg definieren.
  4. 25 Min: Einheitliches Produkt-Template an OPERA Cloud einmal komplett durchdenken.
  5. 15 Min: Referenzen und Website-Verlinkung festlegen.
  6. 10 Min: Live-/Presales-Übergabe und Rücksprung definieren.
  7. 10 Min: Online vs. Onsite testen.
  8. 15 Min: Nächste Schritte, benötigte Assets, Verantwortlichkeiten.

Erwartete Ergebnisse der ersten Designphase

1. Master-Visual

2. Navigationslogik

3. 1 fertiges Produktmodul als Muster

4. Online-/Onsite-Variante

5. Designsystem / Komponenten

6. Klickbarer Prototype

11 · Definition of Done

Wann das Konzept funktioniert

Ein neuer Sales-Kollege muss nach kurzer Einweisung selbst entscheiden können, welche Story er zeigt – ohne die Präsentation umzubauen. Und Presales muss bei jedem Produkt an einem klar definierten Punkt übernehmen können.

Flexibel

Verschiedene Kunden, dieselbe Master-Prezi.

Klar

Wenig Inhalt, viel Orientierung und Aha.

Pflegbar

Produkte, Fakten und Referenzen können separat aktualisiert werden.